Da sich viele Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a für die Zeit des Nationalsozialismus interessieren, besuchte die Klasse 7a mit Frau Smout und Frau Bronnen sowie den anderen beiden 7. Klassen am 19.12.2019 den Kinofilm „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ im Mathäser Kino. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Kinder- und Jugendroman von Judith Kerr. Die Autorin beschreibt wie die 9-jährige Anna mit ihrer jüdischen Familie 1933 zunächst in die Schweiz und später nach Frankreich flüchtet. Nach dem Sieg der NSDAP unter Hitler musste besonders ihr Vater, ein kritischer Journalist, um sein Leben fürchten. Erzählt wird aus der Sicht der Tochter vom Leben auf der Flucht und von den Schwierigkeiten sich immer wieder neu zu orientieren und an neuen Wohnorten Fuß zu fassen. 

Wir hatten das Glück, dass wir den Film bereits vor der offiziellen Eröffnung sehen durften. Zudem war extra für Münchener Schülerinnen und Schüler die Regisseurin Caroline Link gekommen, um unsere Fragen nach dem Film zu beantworten. Das war ein besonderes Erlebnis!

7a Kaninchen

Auch wenn der Film keine große Action bot und wir mit dramatischeren Szenen gerechnet hatten, so erhielten wir doch einen guten Einblick, wie es Juden kurz nach der Machtergreifung Hitlers in Deutschland erging. Denn die Autorin erzählt ihre eigene Geschichte. Gerade weil sie mit ihrer Familie das Land frühzeitig verließ, hatte sie das Glück zu überleben.